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Strom

Der Strompreis in Deutschland steigt immer weiter. In den letzten Jahren hat sich
der durchschnittlich bezahlte Preis pro Kilowattstunde nahezu verdoppelt.
Was Sie tun können und wie Sie Energiekostensparen, erfahren Sie hier.

Zwar steigen die Energiepreise europaweit und Deutschland ist keine Ausnahme, viele Verbraucherschützer sind allerdings der Überzeugung, dass auch die Stromkunden zu mehr Wettbewerb und damit einem moderateren Strompreis beitragen könnten. Noch immer wechseln offenbar die wenigsten Abnehmer zu einem günstigeren Energieversorger. Dabei geht das oft ohne großen Aufwand online.

Treue Kunden trotz hohem Strompreis
Es ist inzwischen zu einem fast alljährlichen Ritual geworden: Die großen Energiekonzerne schockieren die Verbraucher mit teils drastischen Preiserhöhungen. Als Reaktion darauf ernten sie in der Regel einen Sturm der Empörung. Doch die Quittung für die oft horrenden Preissteigerungen erhalten sie kaum. Den kein kaum ein Kunde wechselt den Anbieter.

Dabei ist ein solcher Anbieterwechsel in der Regel sehr einfach möglich und bei gleichen Leistungen eine Preisersparnis von bis zu rund 30 Prozent möglich. Unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist kann ein Kunde jederzeit wechseln. „Darüber hinaus besteht bei Preiserhöhungen in der Regel ein Sonderkündigungsrecht“. Dasselbe gelte auch im Falle eines Umzugs. Trotzdem zeigen sich die deutschen Energieverbraucher recht wechsel unwillig.

Oft bieten kleine Anbieter einen günstigeren Strompreis
So dominierten die vier großen Stromkonzerne E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall den deutschen Strommarkt weiterhin. Daneben gibt es aber eine Vielzahl kleiner Anbieter, die häufig günstigere Preise anbieten und so, eine entsprechende Nachfrage durch die Verbraucher vorausgesetzt, den Wettbewerb anheizen könnten. „In den meisten Netzgebieten können die Verbraucher mittlerweile unter mehr als 50 potenziellen Stromlieferanten auswählen“.

Strompreis ganz einfach vergleichen
Wer wissen will, ob er zu viel für seinen Strom bezahlt, kann sehr bequem die Preise der Anbieter in seiner Region vergleichen. Tarifrechner im Internet sind eine praktische und schnelle Hilfe: Man gibt zunächst seine Postleitzahl und seinen Jahresverbrauch ein. Bei vielen Rechnern gibt es weitere Filtermöglichkeiten wie ’nur Ökostrom‘.

Beim Wechsel nicht nur auf den Strompreis achten
Neben dem Tarif müssen die Vertragskonditionen geprüft werden. Je kürzer die Laufzeiten und die Kündigungsfristen sind, desto flexibler ist der Kunde. Jedoch möchten wir von Anbietern, die Vorauskasse oder Kaution verlangen abraten, bei einer Insolvenz ist das eingezahlte Geld verloren. Auch Sonderabschläge sind den Experten zufolge für den Kunden ungünstig, genauso wie vermeintlich lukrativ erscheinende Paket-Preise. Hier sei der Preis an eine bestimmte Verbrauchsmenge gekoppelt. Wer weniger verbraucht, bekomme kein Geld zurück, und wer mehr verbraucht, müsse sogar draufzahlen. Daher empfehlen alle Experten eine Preisgarantie für die Vertragsdauer und eine monatliche Ratenzahlung.

Mancher Energieversorger lockt Neukunden mit einem Bonus im ersten Jahr an. Hier ist Vorsicht geboten. Eventuell wurde dieser Bonus gleich in den Tarif eingerechnet, sodass dieser nur günstig erscheint. Wenn man sich doch für ein Bonusmodell entscheidet, ist der Blick ins Kleingedruckte wichtig. Unter welchen Voraussetzungen wird der Bonus gewährt? Dies kann an die Bedingung geknüpft sein, dass man innerhalb des ersten Jahres nicht kündigen kann. So wäre man zwei Jahre an seinen Tarif gebunden. Wer sich nicht mit Kleingedruckten und Einzelbestimmungen befassen will, entfernt beim Strompreisrechner einfach das Häkchen bei „Einmaligen Bonus berücksichtigen„.

Der einfache und sichere Weg zu einem geringeren Strompreis
Viele Tarifrechner bieten die Möglichkeit, auf ihrer Seite direkt einen Wechselantrag auszufüllen oder herunterzuladen. Alternativ kann der Anbieter direkt kontaktiert werden. Für den Kunden ist es am einfachsten, wenn der neue Lieferant die Kündigung beim bisherigen übernimmt sowie den Datenaustausch mit diesem und mit dem Netzbetreiber organisiert. Dem Verbraucher entsteht also durch seinen Wechsel kein lästiger Papierkram. Ein Wechsel sollte so nicht länger als ein bis zwei Wochen dauern

Der gesamte Wechsel vollzieht sich nur auf dem Papier. Zähler oder Leitungen werden nicht ausgebaut. Für die Wartung des Netzes ist weiterhin der örtliche Betreiber zuständig. Auch bei Verzögerungen geht das Licht oder die Heizung nicht aus. Selbst wenn der Wechsel nicht pünktlich klappt, springt der Grundversorger in der Übergangszeit ein.“
Welche Tarifrechner gibt es

Es gibt viele Seiten im Netz, die einen Tarifrechner anbieten. Jedoch binden diese meisten nur einen Tarifrechner in Ihrer Seite ein. Daher haben wir Ihnen hier einen Link direkt zum Strom Tarifrechner von Check24 hinterlegt. Dieser wurden schon mehrfach ausgezeichnet und handelt für seine Kunden besondere Konditionen aus.